Meldung vom 08.07.07 Gebuehrenfreie Girokonten deutscher Privatbanken Gebuehrenfreie Girokonten deutscher Privatbanken
Gebührenfreie Girokonten von Kunden gut angenommen -

Für die deutschen Privatbanken hat sie die Einführung eines kostenlosen Girokontos offensichtlich ausgezahlt. Bei der Commerzbank beispielsweise wurden innerhalb von einem halben Jahr 100.000 Gratiskonten eröffnet. So jedenfalls äußerte sich der Vorstand der Commerzbank, Achim Kassow gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Wie dieser meinte wäre nun verstanden worden, dass auch hätten die Banken verstanden, „dass auch anspruchsvolle Kunden heute kostengünstige Standardprodukte haben wollen“.

Aber auch die Konkurrenz der Commerzbank war fleißig im Bezug auf das Eröffnen von Gratiskonten. Die Hypo-Vereinsbank beispielsweise konnte innerhalb eines Jahres rund 130.000 dieser Konten eröffnen. Dies teilte der Privatkunden-Vorstand der Hypo-Vereinsbank, Willibald Cernko, mit. Und die Dresdner Bank schließlich eröffnete nach ihren eigenen Angaben seit April 2006 sogar rund 300.000 Gratiskonten. Mehr als die Hälfte davon wurde für Neukunden eingerichtet.

Inzwischen bieten rund zwei Drittel der Banken in Deutschland ein kostenloses Girokonto an. Seit Juni 2007 ist die Botschaft offensichtlich auch bei den Sparkassen angekommen. Denn seit Juni 2007 gibt es auch bei der ersten Sparkasse ein kostenloses Girokonto.
Wie jedoch Experten wissen, gibt es kaum eine Bank, die ein kostenloses Girokonto einrichtet, ohne dass daran Bedingungen geknüpft sind. In der Regel ist Bedingung, dass auf dem Girokonto Gehalt und Rente in einer bestimmten Mindesthöhe eingeht. Anstatt Kontoführungsgebühren verlangen die meisten Banken dafür Gebühren für die ausgegebenen EC- und Kreditkarten, sowie für Überweisungen. Und einige Banken berechnen durchschnittlich gesehen höhere Überziehungszinsen.

Quelle: Yahoo Biz





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