Meldung vom 26.07.07 Visa Austria und Europay Neuordnung Visa Austria und Europay Neuordnung
Europay und Visa Austria werden entflochten.

Wie aus Wien gemeldet wurde, wird schon seit langem wird seitens der EU-Kommission auf einen größeren Wettbewerb im Bereich Plastikgeld gedrängt. Zudem wird eine Neuordnung der Eigentümerschaft bei den österreichischen Kartengesellschaften Europay und Visa Austria gefordert. Ob dadurch die Konditionen für die Kunden und für den Handel günstiger werden, ist noch nicht überschaubar.
Ein erster Schritt dahin ist bereits getan. Wie mitgeteilt wurde, wird die Mastercard- und Bankomatbetreiberin Eurocard künftig auch Visa-Produkte anbieten. Die dafür erforderliche Lizenz liegt bereits vor, ab 1. September 2007 erfolgt der Start.

Die Gesellschaft wird PayLife heißen. Visa Austria, die künftig Card Complete AG heißen wird, wird Master- und Maestrokarten anbieten. Card Complete (Visa Austria) gehört zu 50,1 Prozent der BA-CA. Mit 25 Prozent an Card Complete (Visa Austria) ist der RZB und zu weiteren 24,9 Prozent die der Gemeinde Wien nahe AVZ beteiligt. Hingegen sind an Europay alle großen österreichischen Banken beteiligt, wobei die BA-CA-Gruppe mit 24 Prozent an Europay beteiligt ist.

Diese Anteil soll nun verkauft werden. Und auch die Bawag/PSK überlegt, ob sie ihren Anteil von 20,7 Prozent verkaufen wird. Überlegen tut es sich auf die Raiffeisen, von der 12,8 Prozent Anteile gehalten werden. Interessiert an den Anteilen ist die Erste Bank plus Sparkassen-Gruppe, die zur Zeit nur 20,5 Prozent der Anteile halten. Auch ein Börsengang von Europay/Paylife steht derzeit zur Überlegung an. Bis Ende 2007 soll eine Entscheidung fallen.

Quelle: Die Presse




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