Meldung vom 10.11.07
Visa Boersengang mit bis zu 10 Milliarden Aktien
Visa beabsichtigt Aktien für bis zu 10 Milliarden Dollar auf den Markt zu bringen.
Der amerikanische Kreditkartenkonzern Visa beabsichtigt bei dem geplanten Börsengang Aktien für bis zu 10 Milliarden Dollar auf den Markt zu bringen. – Seit vielen Jahren würde dies dann die größte Erstnotierung in den USA seit vielen Jahren. Der Börsengang ist dabei im ersten Halbjahr 2008 geplant. Mit diesem Betrag wäre Visa dann nämlich hinter dem Mobilfunkanbieter AT&T Wireless das zweitgrößte US-Unternehmen. Mobilfunkanbieter AT&T Wireless war damals mit 10,62 Milliarden Euro an die Börse gegangen.
Angekündigt wurde dieser Schritt seitens Visa vor etwa einem Jahr. Man legte sich damals auf keinen festen Zeitpunkt fest, gab nur an, dass es innerhalb der nächste 12 bis 18 Monate erfolgen wird. Durch die Bekanntgabe des Umfangs von 10 Milliarden Doller an die US-Börsenaufsicht (SEC) gab es seitens Visa jedoch keine nähere Angaben darüber wann genau der Börsengang nun erfolgen wird, oder wie hoch der Ausgabepreis sein wird, auch nicht über die exakte Zahl der zu platzierenden Aktien. Nach den bisherigen bekannten Plänen will das Unternehmen jedoch sollen die Hälfte der Aktien platziert werden. Derzeit gehört Visa noch über 10.000 Mitgliedsbanken.
Durch den Gang an die Börse folgt Visa damit dem Beispiel seines Konkurrenten im Kreditkartengeschäft, MasterCard. MasterCard notiert bereits schon seit Mai 2006 an der Börse, wobei sich der Kurs der Aktien seit der Ausgabe fast verfünffacht hat. Zuletzt waren es gut 191 Dollar. – An der Börse ist MasterCard damit rund 25 Milliarden Dollar wert. Experten trauen Visa daher eine noch höhere Marktkapitalisierung zu.
Früheren Angaben von Visa zufolge soll der Erlös aus dem Börsengang in neue Zahlungstechnologien investiert werden, wobei Visa als börsennotiertes Unternehmen unabhängiger wäre und leichter Kooperationen eingehen könnte. Im Oktober hatte sich Visa nach einem jahrelangen Kartellstreit mit dem Konkurrenten American Express vergleichsweise geeinigt. Visa sagte dabei die Zahlung von 2 Milliarden Dollar zu. American Express hatte Visa vorgeworfen, American Express bei Banken auf illegale Weise blockiert zu haben.
Quelle: Tagesspiegel
Visa Boersengang mit bis zu 10 Milliarden Aktien
Der amerikanische Kreditkartenkonzern Visa beabsichtigt bei dem geplanten Börsengang Aktien für bis zu 10 Milliarden Dollar auf den Markt zu bringen. – Seit vielen Jahren würde dies dann die größte Erstnotierung in den USA seit vielen Jahren. Der Börsengang ist dabei im ersten Halbjahr 2008 geplant. Mit diesem Betrag wäre Visa dann nämlich hinter dem Mobilfunkanbieter AT&T Wireless das zweitgrößte US-Unternehmen. Mobilfunkanbieter AT&T Wireless war damals mit 10,62 Milliarden Euro an die Börse gegangen.
Angekündigt wurde dieser Schritt seitens Visa vor etwa einem Jahr. Man legte sich damals auf keinen festen Zeitpunkt fest, gab nur an, dass es innerhalb der nächste 12 bis 18 Monate erfolgen wird. Durch die Bekanntgabe des Umfangs von 10 Milliarden Doller an die US-Börsenaufsicht (SEC) gab es seitens Visa jedoch keine nähere Angaben darüber wann genau der Börsengang nun erfolgen wird, oder wie hoch der Ausgabepreis sein wird, auch nicht über die exakte Zahl der zu platzierenden Aktien. Nach den bisherigen bekannten Plänen will das Unternehmen jedoch sollen die Hälfte der Aktien platziert werden. Derzeit gehört Visa noch über 10.000 Mitgliedsbanken.
Durch den Gang an die Börse folgt Visa damit dem Beispiel seines Konkurrenten im Kreditkartengeschäft, MasterCard. MasterCard notiert bereits schon seit Mai 2006 an der Börse, wobei sich der Kurs der Aktien seit der Ausgabe fast verfünffacht hat. Zuletzt waren es gut 191 Dollar. – An der Börse ist MasterCard damit rund 25 Milliarden Dollar wert. Experten trauen Visa daher eine noch höhere Marktkapitalisierung zu.
Früheren Angaben von Visa zufolge soll der Erlös aus dem Börsengang in neue Zahlungstechnologien investiert werden, wobei Visa als börsennotiertes Unternehmen unabhängiger wäre und leichter Kooperationen eingehen könnte. Im Oktober hatte sich Visa nach einem jahrelangen Kartellstreit mit dem Konkurrenten American Express vergleichsweise geeinigt. Visa sagte dabei die Zahlung von 2 Milliarden Dollar zu. American Express hatte Visa vorgeworfen, American Express bei Banken auf illegale Weise blockiert zu haben.
Quelle: Tagesspiegel
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