Facebook speichert Kreditkartendaten

Facebook ist vielleicht das beliebte soziale Netzwerk und hat vor allem in der jungen Generation viele Anhänger. Schon lange ist bekannt, dass sich Nutzer von Facebook eher zurückhalten sollten, wenn es darum geht, persönliche Daten zu veröffentlichen, da Missbrauch niemals ausgeschlossen werden kann. Einem Bericht von Allthings D soll der Social-Media-Gigant in Kürze bereits Daten von Kreditkarten speichern. Ein Pilotprojekt dazu läuft jetzt an.

Kein sensibler Umgang mit Kreditkartendaten bei Facebook

Für den sensiblen Umgang mit den Daten seiner Nutzer ist Facebook nun wirklich nicht bekannt, immer wieder tauchen Meldungen auf, dass sensible Daten von Nutzern missbraucht wurden und in die falschen Hände gelangten. Für die Nutzer kann das schlimme Folgen haben, ebenso bleibt es zumeist nicht ohne Folgen, wenn man Partyfotos und andere eher intime Dinge auf Facebook veröffentlicht. Mit der Speicherung von Kreditkartendaten möchte das Imperium von Mark Zuckerberg nun für sein eigenes App-Netzwerk noch einen Schritt weiter gehen. Wurden die Kreditkarteninformationen von Nutzern erst einmal eingesehen, sollen sie nun automatisch gespeichert werden. Das ist der Fall, wenn die Kreditkarte für den Kauf von Apps verwendet wurde. Will man beim nächsten Mal wieder Apps per Kreditkarte bezahlen, so können diese Angaben über „Autofill with Facebook“ dierekt in das Formular der In-App Käufe eingetragen werden.

Datenspeicherung auch mobil möglich

Nicht nur am PC, bei der Nutzung von Facebook und dem Kauf von Apps über das Internet, können Kreditkartendaten gespeichert werden. Auch mobil mit der Facebook-App ist das möglich. Die Macher von Facebook fokussieren sich darauf, Werbung unter die Nutzer zu bringen. Aus der Sicht der Marketing-Manager ist das durchaus sinnvoll. Es ist deutlich effektiver, einen Nutzer zu haben, über dessen Kreditarten-Informationen man bereits verfügt und dessen Daten einfach per Klick eingetragen werden können, als würde man nur eine Anzeige schalten. Der mobile App-Kauf könnte aus Sicht der Facebook-Betreiber besonders attraktiv sein, wenn die Kreditkartendaten bereits hinterlegt sind und wenn der Käufer nicht erst jedes Mal seine Kreditkarte zücken muss. Der Kauf könnte auf diese Weise erleichtert werden, was neben den Betreibern von Facebook auch die Entwickler der Apps erfreut.

Vorsicht ist geboten

Denkt man an die Pannen, die bereits bei Facebook unterlaufen sind, so sollte man besonders vorsichtig beim Kauf von Apps über Facebook sein. Man sollte sich gründlich informieren, ob es nicht eine Alternative zur Zahlung mit der Kreditkarte gibt, damit die sensiblen Daten nicht in die falschen Hände gelangen. Schließlich ist damit der Grundstein für Kreditkartenbetrug gelegt, für den der Kreditkarteninhaber selbst haftbar ist, wenn er nicht sorgfältig genug mit seiner Kreditkarte umgeht.

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