Kreditkarten Glossar – Fachbegriffe leicht gemacht

Im Bereich der Finanzmärkte ist es heute wichtig die gängigsten Fachbegriffe aus dem jeweiligen Themengebiet z.B. Kreditwesen zu kennen, um zu verstehen, worum es in dem Artikel geht. Ein Kreditkarten Glossar ist hierfür hilfreich und mit kurzen, prägnanten Erklärungen der Fachbegriffe ist das Lesen von Finanzmagazinen oder des Wirtschaftsteil einer renomierten Tageszeitungen kein Hexenwekt mehr.



Kreditkarten Glossar Lexikon mit Fachbegriff Erklärungen

Bonität

Bonität steht als Synonym für Kreditwürdigkeit. Unter Bonität versteht man die Basis von Dritten, ob diesen einer natürlichen oder juristischen Person Kredite einräumen. Je besser die Bonität von diesen Dritten beurteilt wird, desto einfacher ist es für die natürliche oder juristische Person einen Kredit zu erhalten. Nach den im Rahmen der Basel-II-Grundsätze festgelegten internationalen Regeln ist die Bonität auch ein Kriterium für das so genannte regulatorische Eigenkapital. An diesem orientiert sich in der Regel der Preis des Kredites.

Die Ermittlung der Bonität einer Person wird entweder durch den Kreditgeber selbst, oder mit Hilfe von Dritten, zum Beispiel einer Rating-Agentur durchgeführt. Im Bezug auf die Kreditwürdigkeit spielen aber auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel die Zuverlässigkeit des Kreditnehmers, zum Beispiel sein Verhalten im Bezug auf das Rückzahlen von Krediten.

Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV)

Das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) ist ein unterschriftsbasiertes Zahlverfahren im elektronischen Zahlungsverkehr. Das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) ist das kostengünstigste Zahlverfahren hierbei. Beim Elektronischen Lastschriftverfahren werden die Daten auf dem Magnetstreifen der Geldkarte oder Kreditkarte gelesen. Damit wird eine Lastschrift auf dem Konto des Geldkarten- bzw. Kreditkartenbesitzers veranlasst. Möglich ist dies an handlichen und mobilen Terminals bei Händler. Damit der Händler die Lastschrift bei der Bank des Geldkarten- bzw. Kreditkartenbesitzers einreichen kann, benötigt er für die Ermächtigung zum Lastschrifteinzug und zur Adressweitergabe die Unterschrift des Karteninhabers auf einem Beleg, der aus den handlichen und mobilen Terminals ausgedruckt wird. Für das Elektronische Lastschriftverfahren können nur Karten von deutschen Kreditinstituten verwendet werden. Bei diesem Zahlverfahren werden abgelaufene Karten automatisch abgewiesen. Kommt es zu einer Rücklastschrift, liegt das Risiko beim Händler.

Firmenkreditkarte

Eine Firmenkreditkarte ist oftmals eine Kombination aus VISA Card und MasterCard, um höchste Akzeptanz zu gewährleisten. Das Kreditlimit einer Firmenkreditkarte ist in der Regel auf die Bedürfnisse eines Unternehmens abgestimmt. Eine Firmenkreditkarte kann einen wesentlichen Beitrag zu einer Prozessoptimierung in den Abteilungen Einkauf und Rechnungswesen in einem Unternehmen. Einige Kreditkartengesellschaften räumen Unternehmen für die Bezahlung der Kreditkartensummen zinsfreie Zahlungsziele ein wenn die Überweisung in einem Betrag erfolgt. Darüber hinaus werden zum Teil auch Prozente auf den Kontosaldo eingeräumt.

Firmenkreditkarten von renommierten Kreditkartengesellschaften genießen weltweite Akzeptanz. Sie sind ideal dazu geeignet um Ausgaben für Fahrtkosten und Übernachtung zu bezahlen, wie auch Geschäftsessen. Eine Firmenkreditkarte ermöglicht auch eine Trennung zwischen geschäftlichen und privaten Ausgaben, die zum Beispiel Geschäftsreisende während ihrer Dienstreise haben. Wichtig ist dabei aber eine klare Vereinbarung was die Abrechnung der privaten Ausgaben per Kreditkarte angeht.



Geldautomaten (ATM)

Bei einem Geldautomat handelt es sich um eine technische Einrichtung zur Bargeldausgabe. Umgangssprachlich sagt man zu Geldautomaten auch noch Geldausgabeautomat, bzw. Bankautomat. Durch die Errichtung von Geldautomaten war es Banken möglich ihre Kunden auch außerhalb der Geschäftszeiten der Banken mit Bargeld zu versorgen. Eine Geldabhebung von einem Geldautomaten geschieht mittels einer Bankkarte oder einer Kreditkarte. Um eine Transaktion durchführen zu können benötigt der Kunde seine Geheimzahl. Mit allen von Banken ausgegebenen Karten ist es möglich auch von Geldautomaten bei Fremdinstituten, das heißt bei denen man kein Girokonto hat, Geld abzuheben. Die Gebühren für die Auszahlungen bei fremden Instituten sind dann in der Regel jedoch entsprechend höher. Neben bei Banken in den Vorräumen direkt oder an Gebäude-Außenwänden sind heutzutage viele Geldautomaten auch in Supermärkten und Einkaufszentren aufgestellt.

Guthaben Kreditkarte

Eine Guthaben Kreditkarte wird bei verschiedenen Instituten auch unter den Begriffen Kreditkarte auf Guthabenbasis oder Prepaid Kreditkarte angeboten. Die Guthaben Kreditkarte erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Eine Guthaben Kreditkarte kann in der Regel jeder Bankkunde erhalten – auch Bankkunden, die einen negativen Schufaeintrag haben. Geführt wird diese Kreditkarte nur auf Guthabenbasis und bietet ansonsten auch alle anderen Vorteile von sonstigen Kreditkarten, wobei der große Vorteil von einer Guthaben Kreditkarte darin liegt, dass man seine Zahlungen, die man mit der Kreditkarte tätigt, stets unter Kontrolle hat. Durch eine Guthaben Kreditkarte kann man sich, im Gegensatz zu anderen Kreditkarten, wo man leicht mal den Überblick über seine Ausgaben verlieren kann, nicht verschulden, da eigentlich nichts auf Kredit gekauft wird und man am Ende des Monats auch nicht an seine Bank zurückzahlen muss.

Kreditkarten Jahresgebühr

Um eine Kreditkarte zu erhalten, muss man einige Voraussetzung erfüllen. Aber ist man mindestens 18 Jahre alt und hat einen dauerhaften Wohnsitz in Deutschland und eine ausreichende Bonität, steht dem Erhalt einer Kreditkarte in der Regel nichts mehr im Wege. Der Kreditkartenbereich ist ein immer stärker umkämpfter Markt bei den Finanzprodukten. Für eine Kreditkarte muss man in der Regel eine Jahresgebühr zahlen. Einige Banken bieten aber auch Kreditkarten ohne Jahresgebühr an. Manche Banken verlangen für derartige Kreditkarten ohne Jahresgebühr dass der Kreditkarteninhaber damit einen gewissen Umsatz mit der Kreditkarte tätigt. Heute hat fast jeder Anbieter hat zumindest eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr im Angebot. Neben der Jahresgebühr fallen bei Kreditkarten auch noch Kosten für das Abheben von Bargeld am Geldautomaten an und Transaktionskosten beim Einsatz einer Kreditkarte im Ausland.

zum aktuellen Kreditkarten Vergleich

Kartenprüfnummer einer Kreditkarte

Bei der Kartenprüfnummer handelt es sich um eine Sicherheitsnummer, die sich auf der Kreditkarte befindet. An welcher Stelle sich die Kartenprüfnummer befindet, ist abhängig von der Art der Kreditkarte. Je nach Anbieter besteht die Kartenprüfnummer aus drei oder aus vier Zahlen. Bei Visa, EuroCard/MasterCard und Diners Club befindet sich die dreistellige Nummer, aus der die Kartenprüfnummer besteht, auf der Rückseite der Kreditkarte im Unterschriftenfeld. Die Kartenprüfnummer steht bei den Anbietern Visa, EuroCard/MasterCard und Diners Club dabei hinter der Kreditkartennummer selbst.

Bei einer Kreditkarte von American Express besteht die Kartenprüfnummer aus vier Zahlen und ist rechts oberhalb der Kreditkartennummer auf der Vorderseite der Kreditkarte abgedruckt. Die Kartenprüfnummer gibt es bei MasterCard bereits schon seit 1997. Visa hat die Kartenprüfnummer erst 2001 eingeführt.

Kreditkarten Gebühren

Nicht jede kostenlose Kreditkarte ist wirklich kostenlos. Vergleicht man verschiedene Anbieter von Kreditkarten untereinander, so tun sich in Bezug auf die Kreditkarten Gebühren schon erhebliche Unterschiede auf. Über die Gebühren versuchen viele Anbieter ihre Gewinne aus dem Kreditkartengeschäft zu steigern. Grob gibt es zwei Arten von Kreditkarten in Bezug auf die Gebühren. Einmal die Kreditkarte für die man eine Jahresgebühr zahlen muss. Bei dieser Art der Berechnung von Gebühren werden in der Regel Gebühren für Verfügungen am Geldautomaten und Schalter fällig. Gebühren müssen auch gezahlt werden wenn man beispielsweise eine Ersatzkarte benötigt. Die andere Art Kreditkarten in Bezug auf die Gebühren sind die ohne Gebühr. Wobei aber auch Kosten anfallen und zwar in Form von prozentualen Abführungen für Verfügungen. Aber auch bei dieser Art Kreditkarte muss man für die Hauptkarte und eventuelle Zusatzkarte eine jährliche Gebühr entrichten.

Kreditkartengesellschaft

Bei einer Kreditkartengesellschaft handelt es sich um ein Unternehmen, das die Rechte an den Kreditkartenmarken besitzt. Über entsprechende internationale Netzwerke stellt die Kreditkartengesellschaft diese Rechte zur Verfügung, und zwar indem sie nationale Lizenzen an Karteneinreicherinstitute, die man auch Acquirer nennt und Kartenherausgeber, so genannte Issuer-Banken. Die wichtigsten Kreditkartengesellschaften sind MasterCard International, Visa International, American Express und Diners Club International. Im Zahlungsverkehr hat die Kreditkartengesellschaft folgende Funktion: Mit seiner Unterschrift oder der Eingabe seines PINs bestätigt ein Karteninhaber seinen Willen eine Ware oder eine Dienstleistung zu kaufen. Die Daten seiner Kreditkarte werden online zur Autorisierung an die jeweilige Kreditkartengesellschaft weiter geleitet. Der Händler tritt damit die Forderung an die Kreditkartengesellschaft ab, die die Zahlungsgarantie übernimmt. Abhängig von Branche und Umsatz verlangt sie dafür ein Disagio.

>>> hier geht es weiter zum Kreditkarten Glossar Teil 2

Unsere Empfehlung

Dauerhaft beitragsfreie Visa Kreditkarte