Kreditkarten Lexikon Glossar Seite 2

Und hier im Kreditkarten Lexikon weitere Erklärungen zu Fachbegriffen aus dem gefragten Finanz Themengebiet Kreditkarte bzw. Kreditwesen.

Kreditkarten Lexikon mit Fachbegriffen schnell erklärt

Maestro Kreditkarte

Eine so genannte Maestro Kreditkarte ermöglicht es ihrem Inhaber weltweit am bargeldlosen Zahlungsverkehr im Handel teilzunehmen. Mit der Maestro Kreditkarte kann man darüber hinaus auch an Geldautomaten Bargeld abheben. Weltweit gibt es mehr als 11 Millionen Akzeptanzstellen. Hierfür benötigt man lediglich die zur Kreditkarte gehöhrenden Geheimzahl, die man auch PIN nennt. Auch an den Kassen des Handels muss diese Geheimzahl eingegeben, oder eine Unterschrift auf einem Belegt getätigt werden. Kennzeichen für eine Maestro Kreditkarte ist ein blau-rotes Symbol. Neben der klassischen Maestro Kreditkarte, für die man ein Girokonto benötigt, gibt es auch die so genannte Maestro Traveller Kreditkarte. Es handelt sich hierbei um eine Prepaid Karte, die mit Geld „aufgeladen“ ist und für die man kein gesondertes Girokonto benötigt – ideal für Urlaubs- und auch Geschäftsreisende.

Magnetstreifen

Der Magnetstreifen auf einer Geldkarte oder einer Kreditkarte, ist ein Streifen, der mit einem magnetischen Metalloxid überzogen ist. Der Magnetstreifen befindet sich auf der Rückseite der Geld- oder Kreditkarte. Auf dem Magnetstreifen befinden sich die persönlichen Daten des Karteninhabers. Kommt die Karte zur Anwendung, werden diese Daten automatisch ausgelesen. Aufgebaut ist ein Magnetstreifen nach der ISO-Norm 7810. Ein Magnetstreifen verfügt über eine Kapazität von zirka 1024 Bit auf drei Spuren, wobei die Spuren 1 und 2 nur für den Lesebetrieb spezifiziert sind. Einzig auf Spur 3 werden die Daten gespeichert, gelesen und geschrieben. Neben auf Geldkarten und Kreditkarten befinden sich auch auf den Karten der Krankenkassen derartige Magnetstreifen und funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Aber auch in Hotels haben heute weitgehendst darauf umgestellt, dass sie Karten mit Magnetstreifen als Schlüsselersatz nutzen.

Kreditkarten Partnerkarte

Da es sich bei Kreditkarten immer um personengebundene Karten handelt, können sie nur vom Karteninhaber verwendet werden. Nutzt man als Ehepaar oder Lebensgefährten ein Konto gemeinsam, kann man für den Ehepartner oder Lebensgefährten eine so genannte Partnerkarte beantragen. Anstatt dem Begriff Partnerkarte wird in der Praxis oftmals der Begriff Zweitkarte verwendet. Die Partnerkarte ist in der Regel für alle Kreditkartenarten zu erhalten. Angeboten werden die Partnerkarten von den Kreditinstituten in der Regel zu einer ermäßigen Jahresgebühr. Bei einigen Kreditkartenarten kann man eine Partnerkarte auch kostenlos dazu bekommen. Einige Konteninhaber nutzen eine Zweitkarte auch dazu um zum Beispiel ihre Geschäftsausgaben und Privatausgaben besser voneinander zu trennen, denn die Umsätze von Hauptkarte und Partnerkarte werden getrennt voneinander aufgeführt. Die Abrechnung erfolgt über das Konto der Hauptkarte.

Personal Identification Number (PIN)

Die PIN (Personal Identification Number) ist die persönliche Geheimnummer für eine Geldkarte oder eine Kreditkarte. Der PIN ist ein dem Kreditkarteninhaber zugeordneter Code. Diese besteht in der Regel aus vier Ziffern. Die PIN dient dazu, um bei einer Transaktion an einem Geldautomaten oder beim Bezahlen von Waren und Dienstleistungen den Kreditkarteninhaber eindeutig zu identifizieren. Die PIN ist eigentlich ein großes Sicherheitsrisiko. Verliert man den Geldbeutel, kann der Dieb, oder ein unehrlicher „Finder“ mit Hilfe des PINs, der von vielen auf einen Zettel notiert, neben der Kreditkarte steckt, und der Kreditkarte das Konto plündern. Erfolgt nach dem Diebstahl oder Verlust einer Kreditkarte eine Transaktion mit der richtigen PIN, dann wird es für den Karteneigentümer in der Regel sehr schwer, das Geld von der Kreditkartengesellschaft zurückzufordern. Er hat nämlich fahrlässig gehandelt.

Phishing

Phishing ist eine kriminelle Handlung. Durchgeführt wird Phishing von Personen, die sich zunächst das Vertrauen von Menschen erschleichen und unter einem Vorwand – meist am Telefon – unter Vorspiegelung falscher Tatsachen sich versuchen Benutzernamen und Passwörter für Online-Bankingzugänge zu erschleichen. Dies geschieht zumeist durch gefälschte elektronische Nachrichten, in denen man aufgefordert wird eine bestimmte Webseite zu besuchen und seinen Benutzernamen und sein Passwort einzugeben. Bei der Bekämpfung von Phishing setzt man insbesondere auf eine geänderte Rechtsprechung oder spezielle Anwendertrainings, aber auch auf technische Hilfsmittel. Der erste dokumentierte Phishing-Versuch fand am 2. Januar 1996 statt. Um Phishing zu verhindern, sollte man niemals weder telefonisch noch per Email Angaben über seine geheimen Zugangsdaten zum Onlinebanking machen, denn Kreditinstitute fordern derartige Daten niemals per Telefon oder Email an.

Das PostIdent-Verfahren

PostIdent ist im Zahlungsverkehr eine Methode für die sichere persönliche Identifikation von Personen. Vorgenommen wird diese persönliche Identifikation durch Mitarbeiter der Deutsche Post AG. Eingeführt wurde das PostIdent-Verfahren aufgrund der Auflagen des Geldwäschegesetzes. Durch dieses sind die Banken nämlich verpflichtet die Identität eines Kunden bei der Kontoeröffnung einwandfrei festzustellen. Am besten funktioniert dies eben über das PostIdent-Verfahren. Und zwar wird dabei ein Schreiben der Bank dem Kunden per Post übersandt. In der Regel handelt es sich dabei um Unterlagen das neu eröffnete Konto betreffend. Aufgrund des PostIdent-Verfahren muss der Kunde bei der Poststelle entweder persönlich vorsprechen, wenn er zu dem Zeitpunkt als der Postbote an seinem Haus war, nicht zu Hause war, und sich mit Hilfe des Personalausweises identifizieren, oder – wenn er zu Hause ist wenn der Postbote kommt – dies an der Haustüre erledigen.

Schufa Eintrag

Von Banken und anderen Vertragspartner der Schufa werden an die Schufa Daten über abgeschlossene Kreditverträg etc. übermittelt. Bei der Schufa werden diese dann mit Daten aus öffentlichen Quellen, wie zum Beispiel Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte zusammengeführt, wobei neben Name und Geburtsname auch die gegenwärtige und frühere Anschriften einer Person bei der Schufa gespeichert werden. Dann gibt es noch die so genannten Positiv- und Negativmerkmale, die sich aus vertragsgemäßen, bzw. nicht vertragsgemäßen Verhalten oder gerichtlichen Vollstreckungsmaßnahmen ergeben. Ein Schufa Eintrag kann entweder ein so genanntes Positiv- und Negativmerkmal sein. Diese ergeben sich aus vertragsgemäßen, bzw. nicht vertragsgemäßen Verhalten oder gerichtlichen Vollstreckungsmaßnahmen. Wobei als Positivmerkmal ein abbezahlter Kredit ist und zum Beispiel ein durch die Bank gekündigtes Konto ein Negativmerkmal ist. Vollstreckungsmaßnahmen sind dabei auch so genannte Negativmerkmale.

Das Schufa Unternehmen

Die Schufa Holding AG wird von der kreditgebenden Wirtschaft getragen. Der Sitz der Schufa Holding AG befindet sich in Wiesbaden. Sie hat acht Regionalgesellschaften. Der Geschäftszweck der Schufa ist es ihre Vertragspartner vor Kreditausfällen zu schützen. Die Daten, die bei der Schufa über natürliche Personen gespeichert sind, werden von Banken und anderen Vertragspartnern der Schufa übermittelt (wozu allerdings die Einwilligung der Kunden erforderlich ist) und bei der Schufa mit Daten aus öffentlichen Quellen, wie zum Beispiel Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte zusammengeführt (wobei diese Daten ohne Einwilligung übermittelt werden). Neben Name und Geburtsname werden auch die gegenwärtigen und früheren Anschriften einer Person bei der Schufa gespeichert. Es gibt es so genannten Positiv- und Negativmerkmale, die sich aus vertragsgemäßen, bzw. aus nicht vertragsgemäßen Verhalten oder gerichtlichen Vollstreckungsmaßnahmen ergeben.

Kreditkarten Verfügungsrahmen

Als Verfügungsrahmen einer Kreditkarte wird der maximale von einer Bank kreditierte Geldbetrag bezeichnet. Abhängig ist der Verfügungsrahmen für eine Kreditkarte in der Regel von der Bonität des Karteninhabers ab. Erhöht werden kann ein Verfügungsrahmen gegebenenfalls durch Anfrage beim Kartenherausgeber, wenn dies die Bonität des Aktieninhabers zulässt. Der Verfügungsrahmen einer Kreditkarte kann nicht überschritten werden. Zahlt ein Karteninhaber mit einer Kreditkarte, wird online überprüft, ob noch ein freier Verfügungsrahmen vorliegt. Ist dies nicht der Fall, wird die Zahlung abgelehnt.

Die Kreditkartenumsätze werden in der Regel per Lastschrift vom Girokonto eingezogen. Dadurch wird die volle Höhe des Verfügungsrahmens wieder hergestellt. Der Kreditkarteninhaber hat auch die Möglichkeit seinen Verfügungsrahmen stetig zu erweitern, indem er auf sein Kreditkartenkonto Geld überweist. Dies kann er einmalig oder regelmäßig tun. Sinnvoll ist dies beispielsweise vor einem Urlaub.

virtuelle Kreditkarte

Der Umsatz an Waren über das Internet steigt seit einigen Jahren stetig rasant an. Bisher konnten viele Einkäufe nur per Nachnahme oder Vorauskasse bezahlt werden. Eine Revolution in diesem Bereich stellt die Einführung der virtuellen Kreditkarte dar. Für eine so genannte virtuelle Kreditkarte gibt es lediglich nur eine Kreditkartennummer und eine PIN (Geheimzahl). Eine Plastikkarte gibt es dabei nicht. Die virtuelle Kreditkarte ist insbesondere für Einkäufe im Internet vorgesehen, denn dort muss die Karte nicht physisch vorlegen. Die Daten, die bei einer virtuellen Kreditkarte zur Identifizierung, Abrechnung und Sicherheit dienen, befinden sich dabei auf sicheren Servern. Im Zusammenhang mit virtuellen Kreditkarten werden Daten gespeichert wie Name des Karteninhabers, die 14, bzw. die 16-stellige Identifikationsnummer, sowie das Verfalldatum mit Angabe von Monat und Jahr, sowie das Ausstellungsdatum, auch mit Monat und Jahr, sowie die Prüfzifer CVC1, bzw. CVV1.

Visa Electron Kreditkarte

Die Visa Electron Karte ist eine so genannte Prepaidkarte, bzw. Guthabenkarte der Firma VISA. Mit der Visa Electron kann man in Deutschland bei über 490.000 Akzeptanzstellen bargeldlos bezahlen. Darüber hinaus ist es mit der Visa Electron Karte möglich an über 1 Million Bargeldautomaten Geld abzuheben. Darüber hinaus wird sie auch von allen so genannten Visa-Internet-Händlern als Zahlungsmittel akzeptiert. Bei der Visa Electron erhält der Karteninhaber eine monatliche Umsatzinformation – auf Wunsch auch per Email. Die Visa Electron Karte hat keine Hochprägung und kann daher nur für elektronische Transaktionen an Online-Terminals verwendet werden. Die Karte verfügt über einen Magnetstreifen und je nach Kartenausgeber auch über einen Chip. Zur Bewilligung einer Visa Electron Karte bedarf es von Seiten der Banken keiner Einholung von Auskünften über die Kreditwürdigkeit des Kunden bei der Schufa.

Zusatzleistungen von Kreditkarten

Bei Kreditkarten steht in der Regel die klassische Zahlungsmittelfunktion im Vordergrund, wobei hier wiederum eine recht niedrige Jahresgebühr im Vordergrund steht. Durch besondere Kreditkarten Angebote der Banken, die Kreditkarten ausgeben, wie zum Beispiel der VIP-Kreditkarte, der Platinkarte oder der Goldkarte, sollen Kundenkreise angesprochen werden, die über ein höheres Einkommen verfügen. Für Normalverdiener sind derartige Karten aufgrund mangelnder Bonität hierfür kaum zu erhalten. Hat man eine derartige Kreditkarte, so dient diese zum einen dem eigenen Ego, zum anderen sind damit in der Regel eine Reihe von attraktiven Zusatzleistungen verbunden. Zu den mit einer derartigen Kreditkarte verbundenen Zusatzleistungen zählen unter anderem das Angebot einer Reiseversicherung, ein Reiseservice, eine besondere Rabattregelungen und Bonuspunkte. Am Beispiel der Reiseversicherung gesehen, lassen sich diese Zusatzleistungen zum Beispiel weiter aufsplitten, zum Beispiel in Reise-Privathaftpflichtversicherung oder eine Auslandsreise-Krankenversicherung.

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